
2025 begann schwer. Mit Schicksalsschlägen, die verunsicherten und an die Substanz gingen. Doch statt stehen zu bleiben, habe ich gehandelt. Beharrlich, nüchtern, ohne Drama – aber mit innerer Klarheit. Aus Existenzängsten wurde Bewegung. Aus Unsicherheit Orientierung. Ich habe Möglichkeiten geprüft, Bewerbungen geschrieben und gleichzeitig an dem festgehalten, was mich seit 15 Jahren trägt: meiner Selbstständigkeit. Gefunden habe ich keinen Entweder-oder-Weg, sondern einen klugen Kompromiss: eine Festanstellung, die finanzielle Sicherheit gibt, und zugleich genügend Raum lässt für meine eigene Arbeit. Eine Lösung, die nicht laut ist – aber richtig.
2025 war kein Jahr der grossen Sprünge. Es war ein Jahr des Innehaltens, des Sortierens und des Neu-Ausrichtens. Ein Jahr, in dem sich vieles unaufgeregt, aber grundlegend zum Guten entwickelt hat. Am Ende steht keine Euphorie, sondern etwas Wertvolleres: Erleichterung, Dankbarkeit und das Gefühl, wieder auf festem Boden zu stehen.
Meine Themen und Highlights in 2025
Schwerer Start ins Jahr 2025
Das Jahr begann für mich alles andere als leicht. Bei unserem Weihnachtskonzert hatte ich mich mit einem hartnäckigen Virus angesteckt – insgesamt wurden 18 Menschen aus meinem Chor krank – und ich selbst war danach fast drei Wochen ausser Gefecht. Die Erholung wollte sich einfach nicht einstellen, und so schleppte ich mich geschwächt ins neue Jahr.
Parallel beschäftigten mich die Umstellung auf E-Rechnungen und ein neues Buchhaltungssystem, das sich als ungeeignet für meine italienischen Kund*innen erwies. Hinzu kam eine hohe Steuernachzahlung. Ich schlief schlecht, ein fest zugesagter grösserer Lektoratsauftrag wurde auf unbestimmte Zeit verschoben – und die Existenzängste wuchsen. Schliesslich mündete all das in Panikattacken. Es wurde immer schwerer, und ich schaffte es nicht mehr, mich allein aus dieser Spirale zu befreien.

Am Ende half nur, für einige Wochen vollständig abzutauchen, alles auf ein Minimum zu reduzieren und mich konsequent um meine Gesundheit zu kümmern. Langsam, Schritt für Schritt, ging es mir besser, und ich konnte wieder nach vorne schauen.
Die Aufs und Abs der Selbstständigkeit kenne ich seit fünfzehn Jahren – doch das macht sie nicht automatisch leichter auszuhalten. Umso dankbarer bin ich meiner Frau Nadja, die in dieser Zeit fest an mich geglaubt hat und mir eine grosse Stütze war. Und meiner Mutter, die mich in der Not auch finanziell unterstützt hat.
Festanstellung zur Unterstützung meiner Selbstständigkeit
Im ersten Halbjahr begann ich, Bewerbungen zu schreiben. Eigentlich wollte ich meine Selbstständigkeit nicht aufgeben – schliesslich hatte ich mir über viele Jahre so viel aufgebaut. Im Januar 2026 wird mein Lektorat Salvador 15 Jahre alt. Das gibt man nicht einfach auf. Doch die Belastung einer stark schwankenden Auftragslage ohne Rücklagen, die solche Phasen abfedern könnten, war auf Dauer nicht mehr auszuhalten.
An meiner ersten Bewerbung nach fünfzehn Jahren habe ich entsprechend lange gefeilt, bis alles wieder auf dem aktuellen Stand war. Umso ärgerlicher war es, dass die Bewerbungsphase für die Stelle, mit der ich liebäugelte und bei der ich mich schon recht sicher sah, inzwischen abgelaufen war. Mist.
Ich schrieb weitere Bewerbungen an Verlage und führte einige gute Gespräche, die letztlich aber nicht zu einer Festanstellung führten. Für eine Stelle hätte ich regelmässig Veranstaltungen vor zweihundert Jurist*innen moderieren müssen. Ich war sogar bereit gewesen, mich dafür coachen zu lassen. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass es nicht geklappt hat – für mich als introvertierten Menschen wäre das auf Dauer grauenvoll gewesen.
Aus einem anderen Bewerbungsgespräch entwickelte sich immerhin ein Lektoratsauftrag mit der Aussicht auf eine feste freie Mitarbeit. Ein weiterer Verlag bot mir ebenfalls eine freie Zusammenarbeit an, die ich aus Kapazitätsgründen jedoch absagen musste.
Im Sommer machte mich schliesslich meine Freundin Andrea auf eine Stellenanzeige als Korrektorin für eine Schweizer Zeitung aufmerksam. Die Zusammenarbeit sollte über eine Agentur in Berlin laufen – und hier klappte alles wie am Schnürchen. Zum 15. Juli begann ich in einem Angestelltenverhältnis zu arbeiten.

Das Beste an diesem Job ist, dass er mich nicht daran hindert, meine Selbstständigkeit fortzuführen. Wir sind ein Team von sieben Korrektor*innen und lesen die Artikel täglich von morgens sieben bis abends 23 Uhr, auch am Wochenende. Die Arbeitszeiten teilen wir untereinander auf, sodass jede*r regelmässig alle Schichten übernimmt. Gearbeitet wird vollständig remote von zu Hause aus. So bleiben mir ausreichend zusammenhängende Zeitfenster für meine Lektoratsaufträge.
Der Job deckt meine laufenden Kosten und gibt mir finanzielle Sicherheit. Die Korrektur erfolgt auf Schweizer Hochdeutsch, und zu Beginn musste ich mich erst in die Besonderheiten und Schreibweisen einarbeiten. Umso beeindruckender finde ich es, dass dieser Zeitungsverlag auch in Zeiten von KI konsequent auf ein professionelles Korrektorat setzt und grossen Wert auf Qualität und Fehlerfreiheit legt.
Zum Ende dieses Jahres hat der Verlag nach 26 Jahren zwar seine Printausgabe eingestellt, die digitale Ausgabe dafür aber modernisiert und weiterentwickelt. Da geht eine Ära zu Ende, aber unser Job geht zum Glück noch weiter. Hoffentlich noch lange.
Queere Highlights 2025
Ein grosses queeres Highlight war im Juni die Reise mit meinem Chor, den QuerChorallen, zum Nordakkord-Festival nach Münster – einem queeren Chorfestival für Chöre aus dem Norden. Drei Tage voller Konzerte, Workshops, Stadtrundfahrt und natürlich Partys mit viel Glitter, Glamour und Lebensfreude.

Besonders gefreut habe ich mich darüber, in Münster Michaela Arlinghaus zu treffen. Wir kannten uns bisher nur vom gemeinsamen Bloggen in der The Content Society von Judith Peters. Uns nun endlich persönlich zu begegnen, war unglaublich herzlich und offen – es fühlte sich an, als würden wir uns schon ewig kennen.

Michaela war bei mehreren unserer Auftritte dabei: beim Strassenkonzert im strömenden Regen, beim Gala-Konzert im Theater Münster und auch bei der anschliessenden Party, bei der bis spät in die Nacht getanzt wurde. Besonders schön fand ich, wie wohl sie sich im queeren Trubel gefühlt hat, obwohl sie selbst nicht Teil der Community ist. So schliessen sich manchmal Kreise auf ganz natürliche Weise.
Ende Juni folgte gleich das nächste queere Highlight: die Queerspiele in Lindow. In dem grossen Sport- und Bildungszentrum konnten an einem Wochenende ganz unterschiedliche Sportarten ausprobiert werden – einfach aus Neugier und aus Freude an Bewegung. Von Rudern über Bogenschiessen, Tango und Salsa bis hin zu Ballspielen, Freiwasserschwimmen und einer Team-Olympiade war alles dabei. Zwischendurch lockte der wunderschöne Wutzsee immer wieder zu einer Abkühlung, abends wurde natürlich getanzt. Ein riesengrosser Spass – ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Queerspiele 2027.

Im September traten die QuerChorallen beim CSD in Oranienburg auf, im Oktober folgte der Auftritt beim Berliner Chortreff im Heimathafen Neukölln, hier zu sehen bei YouTube.

Ein weiteres Highlight war unsere Teilnahme an der „Schönen Bescherung“, dem kultigen Weihnachtskonzert queerer Chöre und Ensembles aus Berlin. In queerer Community, mit viel Glitter, Spielfreude und vor tobendem Publikum aufzutreten, ist jedes Jahr aufs Neue etwas ganz Besonderes.
Den Abschluss bildete unsere Weihnachtsfeier bei Axel zu Hause – mit einem köstlichen selbst gemachten Buffet, viel Gesang, Wichteln und dem Gefühl, Teil einer lebendigen, tragenden Gemeinschaft zu sein.
Und wieder Workation in Österreich
Wer meine Jahresrückblicke der letzten Jahre verfolgt, weiss, dass ich ein grosser Fan von Workation bin. Besonders gern fahre ich dafür ins schöne Weinviertel nördlich von Wien zu meiner Freundin Romy. Sie wiederum verbringt gern Zeit in unserer Berliner Wohnung – ein perfektes Win-win.
Kennengelernt haben wir uns 2021 in der The Content Society, wo wir gemeinsam gebloggt haben und Blog-Buddys waren. Bis heute tauschen wir uns wöchentlich per Zoom über unsere Themen aus.

Vor zwei Jahren haben wir für vier Wochen unsere Wohnungen getauscht. In diesem Jahr war ich im August zwei Wochen in ihrem Häuschen mit Garten, habe die Hühner versorgt und von dort gearbeitet. Romy hat im September unsere Wohnung gehütet, als wir im Urlaub waren. Es tut unglaublich gut, den Alltag für eine Weile an einen anderen Ort zu verlegen – sogar mein festes Angestelltenverhältnis bei der Schweizer Zeitung liess sich problemlos von dort ausführen.

Ich mag diese Mischung aus Arbeiten in anderer Umgebung, Ausflügen ins Umland und Treffen mit Menschen. Aus der The Content Society habe ich viele Kontakte in Wien, die ich bei meinen Besuchen gern treffe, unter anderem Uli Pauer und Natalia Schweizer.

In diesem Jahr hatte ich ausserdem grosse Lust auf einen Praterbummel mit einer Fahrt im Riesenrad. Die Aussicht über Wien von oben war beeindruckend, ebenso die Konstruktion selbst. Geisterbahn, Wildwasserbahn und Achterbahnen habe ich mir nur von aussen angeschaut – das ist so gar nicht mein Ding. Dafür sind ein paar schöne Fotos entstanden.

Ein weiteres schönes Treffen hatte ich mit Uli Pauer auf dem Karmelitermarkt. Wir sehen uns bei meinen Wien-Besuchen regelmässig und schwelgen dann gemeinsam in Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit in der The Content Society und dem Bloggen, das uns verbindet.
Zelturlaub im Naturpark Uckermärkische Seen
Manchmal muss man gar nicht weit reisen, um wirklich zur Ruhe zu kommen. Nur anderthalb Autostunden nördlich von Berlin liegt der Naturpark Uckermärkische Seen – eine sanft hügelige Landschaft mit zahlreichen Seen, Weite und erstaunlich viel Stille.
Anfang September haben wir dort auf einem Naturcampingplatz gezeltet und grosses Glück mit dem Wetter gehabt. Morgens aus dem Zelt zu kriechen, direkt in das kristallklare Wasser des Wurlsees zu springen und eine Runde zu schwimmen – das war für mich pures Urlaubsgefühl. In der Nebensaison war es angenehm ruhig, fast entschleunigt.


Zum Glück mögen Nadja und ich beide genau diese Art des Reisens: zelten, viel Zeit in der Natur verbringen, lesen, schwimmen, wandern. An einem Tag haben wir uns E-Bikes ausgeliehen und damit die wunderschöne Landschaft erkundet. Eine besonders zauberhafte Wanderung führte uns durch die Feldberger Seenlandschaft.

Ein weiteres Highlight war der Besuch bei unseren lieben Freund*innen Olivia und Konni, die in der Gegend ein kleines, schnuckeliges Häuschen haben. Ein langer Abend im Garten, gute Gespräche am Feuer – genau solche Momente bleiben.
Gut erholt und glücklich kehrten wir nach Berlin zurück und freuten uns schon auf das Wiedersehen mit Romy, die in der Zwischenzeit unsere Wohnung gehütet hatte.
Weitere schöne und besondere Momente in 2025




































































Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
Ich bin stolz darauf, mich zu Beginn des Jahres beharrlich aus einer depressiven Phase herausgearbeitet zu haben und mir Schritt für Schritt wieder Stabilität und Zuversicht erobert zu haben.
Ich bin stolz auf die Entscheidung, meine Selbstständigkeit nicht aufzugeben, sondern sie klug abzusichern: indem ich den Mut hatte, eine Festanstellung zu suchen, mich zu bewerben und seit Juli in einem Angestelltenverhältnis zu arbeiten, das mich finanziell trägt und mir gleichzeitig genügend Raum für meine selbstständige Arbeit lässt.
Ich bin stolz darauf, in mehreren Vorstellungsgesprächen über mich hinausgewachsen zu sein und mir selbst wieder mehr zuzutrauen.
Ich bin stolz darauf, als Co-Autorin in ein auf zwei Jahre angelegtes Buchprojekt gestartet zu sein – ein langfristiges, verbindliches Vorhaben.
Und ich bin stolz auf meine Frau Nadja, die begleitend zur Berliner Art Week eine sehr schöne Ausstellung hatte und als Künstlerin beharrlich und mit grosser Kraft gegen ihre Erschöpfung ankämpft.
Was war die beste Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe?
Die beste Entscheidung war, ein Angestelltenverhältnis einzugehen, ohne dafür meine Selbstständigkeit aufzugeben. Dieser Schritt hat sich als der perfekte Kompromiss erwiesen: zeitlich gut vereinbar, finanziell entlastend und insgesamt sehr stimmig. Das regelmässige Einkommen entspannt ungemein und gibt mir Sicherheit – und damit auch wieder mehr innere Ruhe für meine selbstständige Arbeit.
Eine weitere wichtige Entscheidung war, einen meiner beiden Chöre aufzugeben, um bewusster auf meine Kapazitäten zu achten und mich nicht weiter zu überfordern.
Stattdessen habe ich wieder mit dem Schwimmtraining im Verein begonnen. Eine Entscheidung für Bewegung, Struktur und etwas, das mir spürbar guttut.
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, rechtzeitig innezuhalten. Zu Beginn des Jahres befand ich mich an einem mentalen Tiefpunkt – geschwächt durch eine lang anhaltende Grippe, Auftragsengpässe, Nachzahlungen an das Finanzamt und Existenzängste, die schliesslich in Panikattacken mündeten. Es war der Moment, die Reissleine zu ziehen und mich für einige Wochen bewusst zurückzuziehen.
In dieser Zeit habe ich gelernt, besser auf mich aufzupassen und meine Grenzen früher wahrzunehmen. Ich habe gelernt, meine Situation nüchtern zu analysieren, statt mich von der Angst treiben zu lassen – und ins Handeln zu kommen. Dazu gehörte auch der schwere Gedanke, meine Selbstständigkeit nach fast fünfzehn Jahren möglicherweise aufgeben zu müssen, wenn sie wirtschaftlich nicht mehr tragfähig sein sollte.
Ich habe Bewerbungen geschrieben, Gespräche geführt und dabei erlebt, dass ich mehr Optionen habe, als ich mir in dieser Phase zugetraut hätte. Am Ende ergab sich der beste aller Kompromisse: eine Festanstellung als Korrektorin, die meine Fixkosten deckt und mir zugleich genügend Freiraum lässt, meine Selbstständigkeit weiterzuführen.
2025 hat mich gelehrt, dass Anpassung kein Scheitern ist – sondern eine Form von Selbstfürsorge, Klarheit und Stärke. Dafür bin ich sehr froh und dankbar.
Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.
2025 war kein Jahr der grossen Sensationen, aber eines voller kleiner, neuer Erfahrungen.
Ich bin auf Haarseife umgestiegen und benutze seither kein Shampoo mehr – weniger Plastikmüll und spürbar mehr Struktur für mein Haar.
Zum ersten Mal habe ich NADA-Ohrakupunktur ausprobiert und dabei eine tiefe Ruhe und Entspannung erlebt.

Ich habe ein Pflegezertifikat erworben und bin nun offiziell Betreuerin und Pflegeperson eines guten Freundes – eine Verantwortung, die mich demütig und achtsam macht.
Beruflich habe ich erstmals mit einem Mac für meine angestellte Arbeit und parallel mit einem PC für meine Selbstständigkeit gearbeitet – und festgestellt, dass mir die Umstellung überraschend leicht gefallen ist.
Ich arbeite zum ersten Mal mit Slack und erlebe die verschiedenen Chats für Teamarbeit und unterschiedliche Projekte als sehr strukturiert und übersichtlich.
Ich habe meinen allerersten Schnupperkurs in argentinischem Tango und Merengue gemacht und war begeistert, auch wenn ich aktuell nicht die Kapazitäten habe, dieses neue Interesse weiterzuverfolgen.
Zum ersten Mal bin ich ein Angestelltenverhältnis als Korrektorin für eine Zeitung eingegangen, ohne meine Selbstständigkeit aufzugeben, und habe mich intensiv in das Schweizer Hochdeutsch eingearbeitet.
Ich habe mich erstmals mit dem Thema E-Rechnungen beschäftigt – und es dann doch noch einmal für ein Jahr aufgeschoben. 😜
Ich nutze KI inzwischen für viele Dinge im Alltag und in der Arbeit und freue mich über die spürbare Zeitersparnis.
Privat haben Nadja und ich ihr neues Auto abgeholt, das uns verlässlich dorthin bringt, wo wir hinwollen.

Musikalisch habe ich zum ersten Mal mit Choralspace ein Konzert gesungen: Händels Messiah am 15. April im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Ausserdem bin ich erstmals mit meinem Chor im Heimathafen Neukölln aufgetreten.
Nadja und ich haben zum ersten Mal in einer Suite im Schloss Diedersdorf übernachtet.
Und wir waren auf der Festung Königstein im Elbsandsteingebirge – wo uns statt einer weiten Aussicht mystischer Nebel empfing.

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
2025 hat mich vor allem gelehrt, meine eigenen Grenzen ernst zu nehmen. Nicht erst dann, wenn Körper und Psyche längst Alarm schlagen, sondern früher – achtsamer und ohne den Anspruch, alles aushalten zu müssen. Ich habe gelernt, besser auf mich aufzupassen und mir Pausen zu erlauben, bevor Erschöpfung oder Angst die Regie übernehmen.
Eine weitere wichtige Lektion war, meine (Existenz-)Ängste nicht wegzuschieben oder zu übergehen, sondern sie bewusst wahrzunehmen und ihnen Raum zu geben. Sie nicht als persönliches Versagen zu deuten, sondern als Signal. Indem ich sie klar benannt und nüchtern betrachtet habe, konnte ich ihnen die Macht nehmen und gezielt gegensteuern – mit konkreten Entscheidungen, realistischen Schritten und mehr Selbstfürsorge.
2025 hat mir gezeigt, dass Achtsamkeit, Klarheit und Handlungsfähigkeit zusammengehören – und dass es Stärke ist, gut für sich zu sorgen.
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Ich bin dankbar dafür, dass ich trotz eines schweren Starts ins Jahr die Kraft gefunden habe, gut für mich zu sorgen, innezuhalten und neue Wege zuzulassen.
Ich bin dankbar für die Möglichkeit, meine Selbstständigkeit durch ein Angestelltenverhältnis sinnvoll abzusichern – für finanzielle Entlastung, neue Stabilität und ruhigeres Schlafen.
Ich bin dankbar für meine Frau Nadja, für unsere Beziehung, unser Vertrauen ineinander und dafür, dass wir auch in herausfordernden Zeiten gemeinsam lachen, entscheiden und weitergehen können.
Ich bin dankbar für Freundschaften, die tragen – insbesondere für meinen guten Freund Tom, für die Nähe, das Vertrauen und die Verbundenheit, die auch schwere Phasen aushalten.
Ich bin dankbar für meinen Körper, der mir trotz Erschöpfung, Veränderungen und Grenzen immer wieder signalisiert, was er braucht.
Und ich bin dankbar für all die leisen Entwicklungen dieses Jahres, die nicht spektakulär waren, aber nachhaltig – und die mir gezeigt haben, dass es weitergeht.
Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?
Eine der grössten Herausforderungen war die deutlich schwierigere Auftragslage in meiner Arbeit als freie Lektorin. Ein fest zugesagtes Projektmanagement für Februar wurde zunächst auf März, dann auf April und schliesslich auf Sommer 2026 verschoben. In kurzer Zeit Ersatz zu finden und gleichzeitig die laufenden Kosten zu decken, war extrem belastend. Zwar arbeite ich seit Jahren mit festen Stammkund:innen zusammen, doch allein reicht das nicht mehr aus. Sicher spielt auch der zunehmende Einsatz von KI eine Rolle, wenn an Lektorinnen und Korrektorinnen gespart wird.
Eine weitere Herausforderung – wenn auch eine selbst verursachte – war die Überarbeitung meiner Website. Drei Jahre lang habe ich dieses Projekt vor mir hergeschoben, obwohl es längst überfällig war. Warum ich das nicht früher angegangen bin, weiss ich selbst nicht genau. Umso erleichterter war ich, als ich es 2025 endlich geschafft habe.

Finanziell und nervlich fordernd war auch das Steuerjahr: Durch die gewährte Fristverlängerung im Coronajahr wurden 2025 gleich zwei Steuererklärungen (für 2023 und 2024) fällig – inklusive doppelter Kosten für den Steuerberater. Wenn Rücklagen bereits aufgebraucht sind, ist das ein erheblicher Batzen und erfordert starke Nerven.
Im Herbst startete zudem eine Zusammenarbeit mit zwei anderen Autorinnen an einem auf zwei Jahre angelegten Buchprojekt, auf das ich mich lange gefreut hatte. Leider gestaltet sich die Zusammenarbeit deutlich mühsamer als erwartet. Immer wieder spiele ich mit dem Gedanken, nach dem ersten Band auszusteigen, doch mein Ehrgeiz treibt mich an, weiterzumachen und nicht vorschnell aufzugeben.
Sehr belastend war auch die Erkrankung meines guten Freundes Tom, der bereits zum zweiten Mal an Krebs erkrankt ist und in diesem Jahr viele Untersuchungen und Bestrahlungen durchstehen musste. Ich habe ein Pflegezertifikat erworben und übernehme nun offiziell seine Betreuung und Pflege. Das Pflegegeld hilft etwas – emotional bleibt die Situation dennoch herausfordernd.
Nicht zuletzt war auch mein eigener Körper eine Herausforderung: Durch die Einnahme eines Medikaments und die Wechseljahre hat sich mein Stoffwechsel verändert, und ich habe innerhalb eines Jahres zehn Kilogramm zugenommen. Das belastet mich sehr. Für mich steht fest: Ab Januar 2026 ist Schluss damit – dann möchte ich aktiv etwas verändern.
Was ist 2025 richtig gut gelaufen?
Richtig gut gelaufen ist vor allem unsere Beziehung. Meine Frau und ich haben in diesem Jahr unseren fünften Hochzeitstag gefeiert und hatten – trotz aller Herausforderungen – ein glückliches Jahr miteinander. Ich würde sie jederzeit wieder heiraten. ❤️❤️❤️
Sehr gut getan hat uns auch unser Urlaub im Naturpark Uckermärkische Seen. Die Zeit dort war erholsam, ruhig und genau das, was wir gebraucht haben – eine echte Pause, die lange nachgewirkt hat.

Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Ich lasse meine Existenzängste und Panikattacken im Jahr 2025 zurück. Ich vertraue darauf, dass mein Angestelltenverhältnis als Korrektorin neben meiner Selbstständigkeit mir die Sicherheit gibt, die ich brauche – und mir wieder ruhige Nächte schenkt.
Ich lasse meine Heisshungerattacken auf Süsses im alten Jahr zurück. Ab Januar starte ich bewusst eine Veränderung, um Schritt für Schritt zu meinem Wohlfühlgewicht zurückzufinden.
Und ich lasse einen alten Glaubenssatz zurück: die Vorstellung, nicht gut genug zu sein. Ich nehme ihn nicht mit in das neue Jahr.
Mein 2025 in Zahlen
- LinkedIn-Follower: 2.120 (2024: 1.617)
- meiste Impressionen für LinkedIn-Beitrag: 2.252
- Instagram-Follower (ohne Bots): 702 (2024: 672)
- Facebook-Seite Follower: 702 (2024: 331)
- Newsletter-Abonnenten: 160 (2024: 142)
- Webseiten-Besucher 2025: 31.137 (2024: 45.858)
- Höhe deiner Domain Authority: 19 (2024: 18)
- Veröffentlichte Blogartikel: 23 (2024: 55)
- reflectandlearns: 52
- Sprachzeitschriften für DaF geschrieben: 20 (2024: 20)
- Unterrichtsmaterialien DaF geschrieben: 10
- Lektorat Fachbuch: 1
- Lektorat Broschüren: 5
- Lektorat Kinderbücher: 4
- Lektorat Jahresbericht: 1
- Jahre der Selbstständigkeit im Lektorat Salvador: 14
- Monate der Festanstellung: 6

Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
- Ich reagiere früher auf Warnsignale meines Körpers und meines Nervensystems – und warte nicht mehr, bis Erschöpfung oder Angst mich ausbremsen.
- Ich plane realistischer und lasse bewusst Luft im Kalender, statt mich dauerhaft an meine Belastungsgrenze zu bringen.
- Ich treffe finanzielle Entscheidungen nüchtern und vorausschauend und spreche mir selbst mehr Sicherheit zu.
- Ich setze klarere Prioritäten und sage häufiger Nein zu Aufgaben, die meine Ressourcen binden, ohne mir wirklich zu entsprechen.
- Ich strukturiere meine Arbeitszeiten klarer – für meine Festanstellung, meine Selbstständigkeit und meine Erholungszeiten.
- Ich nehme mir regelmässig Zeit für Reflexion, statt Erkenntnisse im Alltag untergehen zu lassen.
- Ich vergleiche mich weniger mit anderen und messe meinen Erfolg stärker an meiner eigenen Entwicklung.
- Ich gehe freundlicher mit mir um, auch dann, wenn nicht alles perfekt läuft.
Diese Abenteuer erlebe ich 2026
2026 soll ein Jahr sein, in dem wieder mehr Bewegung, Leichtigkeit und Entdeckung Platz haben.
Ich möchte häufiger wandern gehen und am Wochenende Ausflüge ins Berliner Umland unternehmen – einfach, um die Seele baumeln zu lassen. Immer wieder soll es auch ein verlängertes Wochenende geben, zum Beispiel an der Mecklenburgischen Seenplatte. Und: Ich will ans Meer.

Ein besonderes Abenteuer wird eine wunderbare Reise mit Nadja sein – Zeit für uns, neue Eindrücke und gemeinsame Erinnerungen.
Ich nehme mir vor, mich viel öfter mit Freund*innen zu treffen und bewusst Zeit miteinander zu verbringen. Auch kulturell soll 2026 reich werden: Konzerte, Theater, Kino, Lesungen – all das möchte ich wieder häufiger erleben.
Musikalisch freue ich mich auf viele Chorkonzerte und ganz besonders auf die Teilnahme am Various Voices Chorfestival im Juni in Brüssel.
Zu meinen Abenteuern gehört auch Bewegung im Alltag: regelmässig morgens im Stadion zu laufen, zum Schwimmtraining zu gehen – und im Februar beim Goldfisch-Cup an den Start zu gehen.
Diese großen Projekte gehe ich 2026 an
2026 beginnt mit einem besonderen Meilenstein: Mein Lektorat Salvador wird im Januar 15 Jahre alt. Wie genau ich dieses Jubiläum feiern werde, steht noch offen – aber fest steht, dass es ein Moment des Innehaltens, Zurückblickens und Feierns sein darf. 🎉
Ich nehme 2026 an Working Out Loud (WOL) teil – einer Lernmethode nach John Stepper, die Selbstwirksamkeit, Austausch, Wachstum und neue Impulse verbindet. Ich freue mich darauf, bewusst zu lernen, mich zu vernetzen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Beruflich gibt mir die durchgängige Beschäftigung als Korrektorin für 20 Minuten Sicherheit, Struktur und Kontinuität – eine wichtige Basis für das Jahr.
Parallel schreibe ich weiter als Co-Autorin an einem dreibändigen Deutschbuch für Deutsch als Fremdsprache und bringe meine Erfahrung kontinuierlich in dieses langfristige Projekt ein.
Ich diskutiere beim Netzwerktag auf dem Panel mit und bringe dort meine Perspektive und Erfahrung ein.
Ein weiteres grosses Projekt ist die Teilnahme mit meinem Chor am Various Voices Chorfestival in Brüssel – musikalisch, gemeinschaftlich und inspirierend.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Du schreibst gerade an deinem Expertenbuch und suchst eine Lektorin, die dein Manuskript mit Feingefühl und fachlicher Präzision prüft, sprachlich schärft und dabei konsequent deinen Ton wahrt? Ich begleite Texte sorgfältig und respektvoll – damit dein Buch inhaltlich überzeugt und sprachlich genau so klingt, wie du es meinst.
Ich bin zertifizierte und erfahrene Lektorin für Fach- und Sachbücher, Sprachlehrwerke und Kinderbücher. Für Unternehmen übernehme ich ausserdem Werbelektorate sowie die Bearbeitung von Broschüren und Jahresberichten.
Hier erfährst du mehr über meine Arbeitsweise und mein Angebot:
Meine 7 Ziele für 2026
- Ziel 1: 2026 arbeite ich regelmässig an spannenden Aufträgen als externe Projektmanagerin für Fachverlage und als Lektorin und positioniere mich klar und sichtbar in dieser Rolle.
- Ziel 2: Meine Tätigkeit als Korrektorin für eine Schweizer Zeitung gibt mir finanzielle Sicherheit und innere Ruhe und ermöglicht es mir, wieder verlässlich Rücklagen aufzubauen.
- Ziel 3: Ich blogge wieder regelmäßig und schreibe jede Woche ein #reflectandlearn, um Erfahrungen festzuhalten, Zusammenhänge zu erkennen und Erkenntnisse zu vertiefen.
- Ziel 4: Ich arbeite als Co-Autorin an einem dreibändigen Deutschbuch für Deutsch als Fremdsprache und bringe meine Erfahrung strukturiert, konzentriert und wirksam ein.
- Ziel 5: Ich nehme an Working out Loud (WOL) teil und nutze die Methode bewusst für Lernen, Austausch und Vernetzung.
- Ziel 6: Ich gehe achtsam mit meinen Ressourcen um, teile meine Kräfte klug ein und sorge mit regelmäßigem Laufen und Schwimmen für körperliche Stabilität und Ausgleich.
- Ziel 7: Ich unternehme 2026 eine schöne Urlaubsreise mit meiner Frau Nadja, die uns beiden Erholung, neue Eindrücke und Freude schenkt.
Mein Motto für 2026 heißt: In Ruhe wirksam.
Beitragsfoto: Philine Bach

Wer schreibt hier?
Ich bin Kerstin Salvador, zertifizierte freie Lektorin (ADM – Akademie der Medien) und mit meinem Lektorat Salvador seit 2011 selbstständig.
Als Lektorin verleihe ich Fach- und Sachbüchern den letzten Schliff: Ich sorge dafür, dass Texte gut lesbar sind, stimmig aufgebaut und sich keine Schreibfehler als Aufmerksamkeitsvampire verstecken.
Ich kenne auch die andere Seite des Schreibtisches. Als Autorin schreibe ich Lehrwerke für Deutsch als Fremdsprache und übersetze aus dem Italienischen. Meine Begeisterung für Bücher begleitet mich seit der Kindheit – folgerichtig habe ich nach der Schule eine Ausbildung zur Buchhändlerin gemacht.
Du suchst eine Lektorin, die dich zuverlässig und mit Feingefühl bei deinem Buchprojekt unterstützt?
Hier erfährst du mehr über meine Arbeitsweise und mein Angebot:
26 Responses
Liebe Kerstin,
es freut mich sehr, dass nach diesem schweren Start dein Jahr dann doch noch voller Highlights und Begegnungen war! Vielen Dank für diesen Jahresrückblick.
Liebe Grüße
Lea
Vielen Dank, liebe Lea. Alles in allem war es ein sehr schönes Jahr. Ich hoffe, deines auch!
Komm gut ins nue Jahr und alles Liebe
Kerstin
Liebe Kerstin, ich habe deinen Blogartikel wirklich sehr gerne gelesen. Herzlichen Glückwunsch zum 5ten Hochzeitstag 🙂 Dein Jahr in Zahlen hast du super schön aufbereitet. Das möchte ich nachträglich auch noch machen. 🙂 Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freue mich, dass du einen so tollen Job gefunden hast.
LG Martina von http://www.der-pferdeblog.de
Danke, dass du meinen Blogartikel gelesen hast und für die Glückwünsche. Zum Visualisieren meiner Zahlen hab ich mal ChatGPT befragt. Sieht gleich viel netter aus als schnöde Zahlen. Probier mal! Mein neuer Job macht mir richtig viel Spaß. Gerade arbeite ich – noch bis halb sieben. Dann freue ich mich auf den Jahreswechsel.
Aus der Ferne dieser Wunsch: glückliche Sterne und guter Punsch!
Kerstin
Liebe Kerstin,
vielen Dank, dass du auch mich an deinen Erfahrungen zum Thema „Selbstständigkeit und Angestelltensein schließen sich nicht aus“ teilhaben lässt!
Herzlichen Dank dafür! Und ich wünsche dir ein gutes, gesegnetes, gesundes neues Jahr!
Liebe Grüße,
Heidi Stadler
Ein entspannter Angestelltenjob ist die perfekte Ergänzung zur Selbstständigkeit und sorgt für einen ruhigen Schlaf.
Ich wünsche dir ein schönes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2026!
Liebe Grüße
Kerstin
Was für ein schöner Jahresrückblick, ich habe ihn sehr gern gelesen. Die Sehnsucht nach dem Meer teile ich, vielleicht sollte ich das auch noch als Ziel in meinen eigenen Jahresrückblick aufnehmen….. 😉 Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns mal wieder, wenn du irgendwo singst oder bei dem Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg, da bin ich jetzt auch im Verteiler.
Komm gut ins Neue Jahr!
Nadine
Danke fürs Lesen meines Jahresrückblicks, liebe Nadine. Kommst du zum Netzwerktag des UTS im März? Da hab ich ein Plätzchen auf dem Panel ergattert … Bin super gespannt, wie das wird. Hab ich noch nie gemacht.
Alle guten Wünsche für 2026
Kerstin
Was für ein ereignisreiches Jahr, liebe Kerstin! Existenzängste kenne ich auch. Mutig von dir, dich davon nicht lähmen zu lassen und deine Komforzone zu verlassen. Schöne Grüße Miriam
Dank dir, liebe Miriam. Es beruhigt zu wissen, dass auch andere bisweilen unter Existenzängsten leiden. Wichtig ist, Wege zu finden, die uns da raushelfen.
Viel Erfolg dir ud liebe Grüße
Kerstin
Liebe Kerstin,
was für ein Jahr war das für dich! Und wie wunderbar hast du es trotz des schwierigen Starts zu einem guten Jahr gemacht!
Ich lese in der letzten Zeit von so vielen von uns Selbstständigen, die sich für eine Festanstellung entscheiden. Das gibt mir immer einen Stich. Oft sind es Frauen, die ich sehr bewundere für das, was sie erreicht haben. Angst habe ich selbst auch immer wieder (und auch schon über die Unsicherheit gebloggt, die ja immer in unterschiedlichem Ausmaß ein Teil der Selbstständigkeit ist). Es freut mich sehr, dass du einen Weg gefunden hast, die Sicherheit und die Freiheit so perfekt zu verbinden!
Es ist schön zu lesen, dass du trotz der Sorgen und Veränderungen so viel Positives unternommen und erlebt hast.
Ich wünsche dir ein glückliches 2026 und drücke die Daumen, dass gerade durch die beruhigende Festanstellung deine Selbstständigkeit mit neuem Schwung aufblüht!
Liebe Grüße
Birgit
Vielen Dank für deine lieben Worte, liebe Birgit. Ja, ich höre auch von immer mehr Leuten in meinem Umfeld, die es (wieder) in die Festanstellung treibt. Aber was will man machen, wenn es wirtschaftlich keinen anderen Ausweg gibt? Ich bin so unglaublich glücklich mit meinem neuen Job als Korrektorin – hey, ich kriege Geld fürs Zeitunglesen … –, der mir großen Spaß macht, mich mit einem wunderbaren Team zusammenarbeiten und wieder ruhig schlafen lässt. Und daneben arbeite ich an Aufträgen und kriege es gut miteinander vereinbart. Könnte schlimmer laufen.
Ich habe auch deinen schönen Jahresrückblick gelesen und freue mich, dass du wieder fürs Theater arbeitest. Und dein Buch Weltenfäden steht bei mir ganz oben auf der Leseliste.
Alles Liebe
Kerstin
Liebe Kerstin,
leider haben wir uns dieses Jahr in Wien nicht gesehen, aber ich habe deine Reise durch dieses Jahr punktuell mitverfolgt. Es freut mich sehr zu lesen, dass du den schwierigen Anfang hinter dir gelassen hast und jetzt zu einer stabilen Mitte gefunden hast. Ich habe mit ähnlichen Entscheidungen gehadert, aber mich ein bisschen anders entschieden. Richtig ist eben für jede*n etwas anderes und das ist gut so.
Deine Bilder sind großartig und spiegeln glücklicherweise wieder viel Lebensfreude wider. Das freut mich sehr für dich!
Ich wünsche dir, dass 2026 genau so wird, wie du es dir wünscht.
Liebe Sonja,
ja, schade, dass es beim letzten Mal nicht mit einem Treffen in Wien geklappt hat, aber ich war bestimmt nicht zum letzten mal da. Ich freue mich schon auf ein nächstes Treffen mit dir! Danke für deine mitfühlenden Worte. Alles in allen war es ein gutes Jahr. Bin sehr zufrieden mit meinem Job als Korrektorin, der mir auch Spaß macht. Und durch Schichtarbeit und wegfallende Anfahrtszeiten dank Homeoffice bleibt mir genug Zeit, konzentriert an Aufträgen zu arbeiten.
Ich wünsche dir, dass du deine Wünsche und Pläne für 2026 gut umsetzen kannst.
Herziche Grüße
Kerstin
LIebe Kerstin,
danke für diesen ehrlichen und inspirierenden Jahresrückblick! Gratuliere zu deiner mutigen Entscheidung, hybrid mit Selbstständigkeit und Festanstellung unterwegs zu sein. Noch mehr gratuliere ich dir dazu, dass du es geschafft hast, Selbstfürsorge in den Vordergrund zu rücken – wenn wir nicht selbst auf uns achtgeben, macht es niemand.
Dein Vorhaben, 2026 deine Ressourcen achtsamer einzusetzen und deine Grenzen klar zu setzen und darauf zu achten, wann du Pausen brauchst, fühle ich mit – ich habe genau das auch vor. Und dein Motto gefällt mir sehr – am liebsten würde ich es übernehmen.
Ich wünsche dir für dieses Jahr Gesundheit, Frieden und selbstbestimmten Erfolg!
Viele Grüße von der Bergstraße bei Heidelberg,
Sabine 😉
Liebe Sabine,
hab ganz herzlichen Dank für deinen warmen, aufmerksamen Kommentar – der hat mich wirklich berührt.
Es tut gut zu lesen, dass meine Entscheidungen und Gedanken bei dir Resonanz finden, gerade das Thema Selbstfürsorge und das bewusste Setzen von Grenzen. Du hast so recht: Wenn wir nicht selbst gut auf uns achten, tut es niemand für uns.
Wie schön, dass wir da offenbar in eine ähnliche Richtung unterwegs sind – mit mehr Achtsamkeit für die eigenen Ressourcen und mit dem Mut, Pausen ernst zu nehmen. Und was mein Motto angeht: Sehr gern „übernehmen“ – geteilte gute Sätze wirken bekanntlich doppelt.
Ich danke dir sehr für deine guten Wünsche und schicke sie von Herzen zurück: für Gesundheit, innere Ruhe und einen Erfolg, der sich wirklich stimmig anfühlt.
Herzliche Grüße
Kerstin
Liebe Kerstin,
dein Jahresrückblick ist wunderbar prall:
voller Wünsche, Einschränkungen, Ängsten – um direkt überzugehen in die Lösung, Erfüllung und dem Freimachen!
Herzliche Grüße zu dir nach Berlin,
möge 2026 ein gesundes, erfolgreiches, leichteres und bleibend-glückliches für dich sein!
Gabi
Danke fürs Kommentieren, liebe Gabi, und alle guten Wünsche für 2026 auch an dich!
Herzliche Grüße
Kerstin
Wow, das war ja ein großer Schritt, sich von der Selbständigkeit heraus noch mal auf eine Teilzeit-Festanstellung zu bewerben! Wie schön, dass du genau die richtige Mischung für dich gefunden hast. Ich bin ja auch selbständig und kann deine Gedanken und Ängste sehr gut nachvollziehen. Glücklicherweise muss ich nicht allein von meinem Einkommen leben – mein Mann hat einen florierenden Handwerksbetrieb. Wenn das nicht so wäre, müsste ich wohl einen ähnlichen Schritt gehen wie du.
Ich wünsche dir für 2026 dass du dir die Auszeiten nehmen kannst, die du brauchst und dass du weiter hoffnungsvoll nach vorne sehen kannst! Letztlich können wir an unseren Herausforderungen ja nur wachsen …
Vielen lieben Dank für deinen mitfühlenden Kommentar, liebe Marianne. Ich blicke zurück auf 15 Jahre Selbstständigkeit mit Höhen und Tiefen, in denen aber ich komplett von meiner Selbstständigkeit leben konnte. Darauf bin ich schon ganz schön stolz. Aber finanzielle Engpässe gab es immer wieder mal und sie sind immer schwerer zu ertragen. Vielleicht hätte ich mir schon viel früher einen Job zur Unterstützung suchen sollen. Der Job als Korrektorin passt zu meiner Selbstständigkeit als Lektorin, ist zeitlich gut vereinbar und gibt mir finanzielle Sicherheit. Ich wünsche mir, dass es noch lange so bleibt.
Alle guten Wünsche auch für dich
Kerstin
Liebe Kerstin,
das ist ein wirklich bewegender Jahresrückblick – ehrlich, nahbar und ohne Schönfärberei. Man spürt die Herausforderungen genauso wie die vielen schönen Momente dazwischen.
Beim Lesen wird einmal mehr klar, wie wichtig es ist, auf die Signale von Körper und Seele zu achten. Sie sagen uns oft sehr deutlich, wann es genug ist. Wir müssen nur wieder lernen, besser hinzuhören. Da schließe ich mich ausdrücklich mit ein.
Schön zu lesen, dass du die Täler durchschritten hast und es nun wieder bergauf zu gehen scheint. Dein Ausblick lässt darauf schließen, dass du mit freudiger Erwartung ins Jahr 2026 blickst. Ich freue mich, künftig wieder öfter von dir zu lesen.
Liebe Grüße
Anke
Liebe Anke,
ja, da hast du völlig recht. Man muss besser auf die Signale des Körpers hören. Für 2026 habe ich mir deshalb auch das Motto „In Ruhe wirksam“ gewählt.
Mit dem neuen Job und einem regelmäßigen Geldfluss auf meinem Konto geht es mir schon deutlich besser.
Alle guten Wünsche auch für dich!
Herzliche Grüße
Kerstin
Liebe Kerstin,
was für ein Jahr! Kunterbunt. Viel Freude, Spaß. Viel erlebt und gesehen! Wie schön. So soll es sein. Vielleicht war’s manchmal zu viel und dann hat dein Körper gestreikt …
Ich wünsche dir ein wunderbares 2026 und dass du deine Vorhaben alle realisieren kannst.
Herzliche Grüße
Heidrun
Liebe Heidrun, vielen Dank fürs Kommentieren. Da könntest du recht haben. Deshalb habe ich mir auch für 2026 das Motto „In Ruhe wirksam“ gewählt.
Alle guten Wünsche auch für dich
Kerstin
Liebe Kerstin, ich kann so gut mitfühlen, wie es dir geht und ich finde es beachtlich, wie du aus dieser Phase herausgefunden hast. 2025 war auch für mich echt ein forderndes Jahr.
Ich wünsch dir, dass das neue Jahr wieder mehr Leichtigkeit und Entspannung bereithält!
Alles Liebe, Generose
Danke fürs Kommentieren, liebe Generose. Mehr Leichtigkeit und Entspannung wünsch ich auch dir! Hab auch deinen Jahresrückblick gelesen. Du hast auch einiges durchgemacht.
Alles Liebe, Kerstin