
Rückblick aufs 3. Quartal – Was mich bewegt, motiviert und begleitet hat
Das dritte Quartal ist vorbei – Zeit für einen ehrlichen Blick zurück. Ich hole meine To-Want-Liste hervor und schaue, welche meiner Vorhaben ich umsetzen konnte. Diese Liste ist für mich wie eine kleine Schwester der „Bucket List“: kein fernes Irgendwann-Projekt, sondern eine Sammlung von Dingen, die ich innerhalb von drei Monaten erleben, ausprobieren oder erreichen möchte.
Ich nehme darauf nicht nur berufliche Ziele auf, sondern auch persönliche Wünsche und kleine Herzensdinge, die im Alltag sonst leicht untergehen. Anfang Juli habe ich festgehalten, was ich bis Ende September schaffen oder erleben wollte. Jetzt – Anfang Oktober – schaue ich mir Punkt für Punkt an, was gelungen ist (✔︎), was ich zumindest teilweise umgesetzt habe (❍) und was noch auf mich wartet (✘).
Einige Punkte nehme ich mit ins nächste Quartal – nicht als Ballast, sondern als Erinnerung daran, dass Dinge Zeit brauchen. Und dass schon das Aufschreiben oft der erste Schritt ist, um sie wirklich anzugehen.
Hier kommt sie also: die Auswertung meiner To-Want-Liste für das 3. Quartal 2025:
- Ich beginne am 15. Juli ein Teilzeit-Angestelltenverhältnis. ✔︎ Ich übernehme seit Juli das Korrektorat für eine Schweizer Zeitung – neben meiner selbstständigen Arbeit. Damit sind meine Fixkosten gedeckt.

- Ich arbeite mich ins Schweizer Hochdeutsch ein. ✔︎ Die Schweizer haben lustige Wörter 😉
- Ich arbeite mich in die Arbeit mit einem Apple-Rechner ein. ✔︎ War gar nicht so schwer.
- Ich schließe ein Lektoratsprojekt für einen neuen Kunden ab. ✔︎ Ein schöner Auftrag, den ich gerne erledigt habe.
- Ich bespreche mit einem weiteren neuen Kunden eine feste freie Mitarbeit. ✘ Die Besprechung fand statt, aber die Zusammenarbeit kam wegen fehlender Kapazitäten meinerseits nicht zustande.
- Ich bilde Rücklagen auf einem gesonderten Konto. ✘ Bisher konnte ich noch keine Rücklagen bilden.
- Ich starte im September die Mitarbeit als Co-Autorin an einem dreibändigen Deutschbuch. ❍ Die Arbeit für einen italienischen Fremdsprachenverlag startet im Oktober.
- Ich mache meine Quartalsabrechnung für das zweite Quartal. ✔︎ Erledigt.
- Ich schreibe zwölf Blogartikel. ✘ Es sind leider nur fünf Blogartikel geworden.
- Ich schreibe jeden Freitag ein #reflectandlearn. ✔︎ Geschafft. Immer wieder gerne. Ein schönes Format.

- Ich reaktiviere meinen Newsletter. ✘ Leider nicht geschafft.
- Ich lektoriere ein Buch über Kühe. ✔︎ Ein Buchprojekt, das mir viel Spaß gemacht hat.
- Ich lektoriere zwei neue Kinderbücher für den HORAMI-Verlag. ✔︎ Zwei ganz wunderschöne Bücher – bei einem bin ich mir sicher, dass sie dafür wieder einen Preis gewinnen werden.
- Ich gehe ins Freiluftkino. ✔︎ Gleich im Juli erledigt in einer lauen Sommernacht.
- Wir fahren zu einer Geburtstagsfeier nach Eisenach. ✔︎ Ein wunderschönes Gartenfest mit Familie und Freunden.
- Philine auf dem Rückweg aus Eisenach in Plinzmühle besucht. ✔︎ Ein schönes Wiedersehen an diesem besonderen Ort.
- Ich gehe zum Schwimmtraining ins Prinzenbad. ✘ Ich war kein einziges Mal da … 🙁
- Wir besuchen eine Hochzeitsfeier und übernachten in einer Suite. ✔︎ Ein zauberhaftes, rundum gelungenes Hochzeitsfest in Schloss Diedersdorf – und die Suite war schon ein Erlebnis.

- Ich treffe mich mit Susanne zu unserem Quartalsaustausch auf Zoom. ✔︎ Wie immer ein schöner Austausch.
- Ich nehme drei Kilo ab. ✘ Leider nicht geschafft 🙁
- Ich begleite einen Freund zur Krebs-Nachsorge ins Krankenhaus. ✔︎ Zunächst sah alles gut aus, dann hat sich der Krebs aber erneut ausgebreitet.
- Ich gehe zum Queer-Summer-Splash. ✘ War nur ganz kurz da, weil es mir zu voll war.
- Ich besuche das queere Motzstraßenfest. ✘ Dieses Jahr nicht.
- Ich mache zwei Wochen Workation in Österreich. ✔︎ Ich hüte wieder Haus, Garten und Hühner meiner Freundin Romy im Weinviertel bei Wien und arbeite von dort.

- Ich reise mit dem Flixbus nach Wien und zurück und nutze die Zeit zum Arbeiten. ✔︎ Funktioniert ganz wunderbar und die neun Stunden Fahrzeit vergehen wie im Fluge.
- Ich fahre im Prater mit dem Riesenrad. ✔︎ Das war ganz wunderbar, die Aussicht über Wien zu genießen.

- Ich gehe mit Natalia im Wienerwald wandern. ✔︎ Eine schöne Wanderung mit munterem Austausch.

- Ich treffe mich mit Uli in Wien. ✔︎ Wir haben uns am Karmliterplatz im zweiten Bezirk getroffen, lecker gegessen und geplauscht.
- Ich fahre zum Abitreffen nach 35 Jahren in meine Heimatstadt Brühl. ✔︎ Ein schönes Wiedersehen mit alten Schulkamerad*innen und Weggenoss*innen.
- Ich besuche meine Mutter und meine Brüder ✔︎ und spiele mit meinen Nichten und meinem Neffen.
- Ich treffe mich mit einer Freundin. ✔︎ Das waren viele Treffen mit unterschiedlichen Freundinnen.
- Ich mache mit Isabel eine Bootsfahrt auf der Havel mit ihrem Boot. ✔︎ Wir sind von Potsdam bis nach Werder getuckert, haben Anker geworfen und waren auch baden.

- Ich gehe wandern. ✔︎ Das waren einige Wanderungen in diesem Sommer im Umkreis von Berlin, in der Uckermark und in Österreich.
- Romy besucht uns in Berlin und hütet unsere Wohnung, während wir im Urlaub sind. ✔︎

- Wir besuchen mit Romy eine Ausstellung im Hamburger Bahnhof. ✔︎ Es hat Spaß gemacht, gemeinsam Kunst zu schauen.
- Wir fahren im September zwei Wochen zelten. ✔︎ Wir waren in der Uckermark zelten und haben die Ruhe, das schöne Wetter, die glasklaren Seen, die herrliche Landschaft und die Zweisamkeit sehr genossen.

- Ich schwimme im See. ✔︎ Im Urlaub jeden Tag.
- Wir besuchen das Uckermark Kunstfestival. ✔︎ Mit einem Rundgang zu den ausgestellten Skulpturen und Werken.
- Wir fahren einen Tag ans Meer. ✔︎ Wir haben einen Tag in Ahlbeck auf Usedom verbracht und waren auch im Meer baden.

- Ich besuche ein Konzert. ✘ Da musste ich leider arbeiten.
- Wir singen mit dem Chor auf dem CSD in Oranienburg. ✔︎ Eine schöne und wichtige Demo mit guten Redebeiträgen bei bestem Wetter. Unser musikalischer Beitrag kam gut an.
- Wir singen mit dem Chor beim Chortreff im Heimathafen Neukölln. ✔︎ Ein schönes Zusammentreffen vieler Chöre. Wir QuerChorallen hatten viel Spaß und waren sogar im Fernsehen.

Das waren meine To-Wants fürs zweite Quartal 2025 – und ich bin zufrieden mit dem, was daraus geworden ist. 💪
Ich merke, wie gut es tut, mir diese Zeit für den Rückblick zu nehmen. So vieles habe ich geschafft – manches bewusst, manches fast nebenbei. Das gibt mir ein Gefühl von Leichtigkeit und Zuversicht. Und es erinnert mich daran, dass Fortschritt nicht immer laut oder sichtbar sein muss – manchmal reicht ein stilles ✔︎, um sich richtig stolz zu fühlen.

Wer schreibt hier?
Ich bin Kerstin Salvador, zertifizierte freie Lektorin ADM (Akademie der Medien) und mit meinem Lektorat Salvador seit 2011 selbstständig.
Als Lektorin kümmere ich mich darum, Fach- und Sachbüchern den letzten Schliff zu verleihen, damit sie gut lesbar sind und sich darin keine Schreibfehler als Aufmerksamkeitsvampire verstecken.
Ich kenne übrigens auch die andere Seite des Schreibtisches: Als Autorin schreibe ich Lehrwerke für Deutsch als Fremdsprache und übersetze auch aus dem Italienischen. Leseratte war ich schon als Kind und habe deshalb gleich nach der Schule Buchhändlerin gelernt.
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Beitragsbild: Philine Bach