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Mut zur Stimme: Mein erster Panelauftritt dank #FrauenStärken #WOL

uts/Cirsten Widenhorn

Frei vor Menschen sprechen – und mich dabei wohlfühlen.

Das ist ein Ziel, das ich mir schon lange gesetzt habe. Und ehrlich gesagt: Als eher introvertierte Person fiel mir das lange schwer. Ich habe mich oft davor gedrückt. Präsentationen im kleinen Kreis gingen noch – aber wirklich frei vor Publikum sprechen? Das hat mich lange Überwindung gekostet.

Umso mehr freue ich mich, dass ich diesem Ziel in den letzten Wochen ein großes Stück nähergekommen bin.

Raum für Entwicklung: #FrauenStärken powered by WOL

Seit Ende Januar nehme ich an #FrauenStärken powered by WOL® teil. Das ist ein neunwöchiges Peer-to-Peer-Programm, das auf den Prinzipien von Working Out Loud basiert.

Im Zentrum steht die persönliche Entwicklung – verbunden mit dem Austausch in einem kleinen Circle mit vier bis fünf Frauen. Jede Woche gibt es Impulse, Reflexionsfragen und kleine Aufgaben zu Themen wie Sichtbarkeit, Selbstwirksamkeit, Verbindung und Empowerment.

Was ich an diesem Programm besonders mag: Es geht nicht darum, perfekt zu sein oder sofort Ergebnisse zu liefern. Es geht darum, sich ehrlich mit den eigenen Zielen auseinanderzusetzen – und sich gegenseitig auf dem Weg dorthin zu unterstützen.

Hervorheben möchte ich die Initiator:innen von #FrauenStärken powered by WOL: Katharina Krentz, Sophie Rickmann und Jens Wiemann. Mit diesem Programm haben sie einen Raum geschaffen, in dem Frauen sich gegenseitig stärken, voneinander lernen und ihre Ziele mutig verfolgen können.

Kerstin mit Plakat #FrauenStärken
Seit Ende Januar nehme ich an #FrauenStärken powered by WOL® teil.

Besonders dankbar bin ich auch für meinen Circle. Gemeinsam mit Claudia Schmidtke, Linda Schwartzen-Bergs, Jessica Pesch und Susanne Thoms habe ich eine unglaublich produktive und unterstützende Gruppe. In unseren regelmäßigen Treffen teilen wir unsere Fortschritte, Zweifel und kleinen Erfolge, geben uns Feedback und motivieren uns gegenseitig, dranzubleiben. Diese Verbindung trägt sehr dazu bei, dass ich meinem Ziel Schritt für Schritt näherkomme.

Mein persönliches Ziel im Programm war schnell klar:
Ich möchte frei vor Menschen sprechen können – und mich dabei wohlfühlen.

Der erste große Test: ein Panel beim UTS-Netzwerktag

Dann ergab sich plötzlich eine wunderbare Gelegenheit.

Beim Netzwerktag des Unternehmerinnen-Netzwerks Tempelhof-Schöneberg wurde ich eingeladen, gemeinsam mit zwei Unternehmerinnen auf einem Panel über unsere Selbstständigkeit zu sprechen – mit all ihren Höhen und Tiefen.

Für mich war das eine echte Premiere:
Mein erster Auftritt auf einem Panel.

Einerseits habe ich mich sehr gefreut. Andererseits wusste ich sofort: Das wird eine Herausforderung. Raus aus der Komfortzone.

Kerstin mit Plakat UTS-Netzwerktag
Der UTS-Netzwerktag bot unglaublich vielseitiges Programm mit inspirierenden Vorträgen, spannenden Panels, praxisnahen Workshops und vielen Möglichkeiten zur Vernetzung.

Unterstützung aus der Community

Zum Glück musste ich mich dieser Herausforderung nicht allein stellen.

Aus der #FrauenStärken #WOL-Community habe ich großartige Unterstützung bekommen:

Melanie Lüninghöner hat mir als Schauspielerin im 1:1 viele wertvolle Tipps gegeben und mir Feedback zu meinen Übungsvideos geschickt.
Dr. Nicole Conrad-Lutz hat mit mir Impro-Theater-Übungen gemacht, damit ich lockerer werde.
Ankica Zymelka hat mir Power-Posing gezeigt – eine einfache Übung, die sofort Energie gibt.

Kurz vor dem Panel bin ich tatsächlich noch einmal auf die Toilette gegangen und habe zwei Minuten lang Power-Posing gemacht: hüftbreiter Stand, die Arme wie ein großes Y nach oben. Und ich habe sofort gemerkt, wie mich das geerdet und gestärkt hat.

Auch die Unterstützung im Publikum hat mir unglaublich gutgetan. Meine Frau Nadja Schüller-Ost war da. Und meine Circle-Kollegin Claudia Schmidtke ist extra gekommen, hat sich gut sichtbar in die erste Reihe gesetzt und mir mit ihrer Präsenz viel Kraft gegeben. (Blumen gab es auch noch. 🥰)

Selfie von drei Frauen
Selfie mit Claudia Schmidtke und Franziska Giffey

Solche Momente zeigen mir immer wieder, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung sind.

Der Moment auf der Bühne

Dann war es so weit.

Gemeinsam mit Janet Friedel und Heike Niemeier sprach ich auf dem Panel über unsere Wege in die Selbstständigkeit – moderiert von der wunderbaren Angela Elis.

Vier Frauen diskutieren auf einem Panel
Auf dem Panel mit Heike Niemeier, Angela Elis und Janet Friedel – Foto: uts/Cirsten Widenhorn

Und etwas Überraschendes ist passiert.

Nach den ersten Minuten merkte ich, dass die Nervosität nachließ. Ich fühlte mich wohl auf der Bühne. Das Gespräch floss. Wir haben offen über unsere Erfahrungen gesprochen – über Zweifel, Wendepunkte, Krisen und das Wiederaufstehen.

Und plötzlich hatte ich einfach Spaß.

Ich hätte noch lange weiterdiskutieren können.

Diskussion auf einem Panel
Ich hätte noch lange weiterdiskutieren können. – Foto: uts/Cirsten Widenhorn

An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei den Organisatorinnen des UTS-Netzwerktags bedanken. Hinter diesem Tag steckt unglaublich viel Engagement, Zeit und Herzblut. Ich durfte einmal bei einer Organisationssitzung dabei sein und habe außerdem den Flyer lektoriert – und konnte so ein wenig erleben, wie viel Arbeit und Hingabe in dieser Veranstaltung stecken. Entstanden ist ein unglaublich vielseitiges Programm mit inspirierenden Vorträgen, spannenden Panels, praxisnahen Workshops und vielen Möglichkeiten zur Vernetzung. Für mich war dieser Netzwerktag etwas ganz Besonderes: ein Raum voller Energie, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung. Ich bin sehr dankbar, Teil davon gewesen zu sein.

Netzwerkgespräche
Netzwerkgespräche mit Nadja Schüller-Salvador, Birgit Horn und Heike Niemeier – Foto: uts/Cirsten Widenhorn

Reflect and Learn

In meinem persönlichen Rückblick #reflectandlearn auf diese Woche habe ich mir einige Fragen gestellt.

Was war mein größter Erfolg?
Der Panelauftritt selbst. Ich habe mich auf der Bühne wohlgefühlt und gemerkt: Ich kann das.

Wofür bin ich dankbar?
Für all die Menschen, die mich unterstützt haben – durch Coaching, durch Mut zusprechen oder einfach durch ihre Präsenz im Publikum.

Was hat mir Energie gegeben?
Das Power-Posing kurz vor dem Auftritt – und die positive Atmosphäre des Netzwerktags.

Selfie mit Franziska Giffey
Titelbild meines #reflectandlearns KW 10

Wer hat mich inspiriert?
Im Anschluss hielt Franziska Giffey die Eröffnungsrede. Ihre positive Ausstrahlung und ihre kraftvolle Art zu sprechen haben mich sehr beeindruckt. Besonders hängen geblieben sind zwei Sätze:

„Penetranz schafft Akzeptanz.“
„Frauen können alles.“

Wie schön, dass sie sich danach noch Zeit für ein Selfie genommen hat.

Gruppenbild mit Franziska Giffey
Gruppenbild mit Franziska Giffey – Foto: uts/Cirsten Widenhorn

Welche Tür habe ich anderen geöffnet?
Ich habe mich für das UTS-Mentorinnenprogramm gemeldet. Meine Erfahrungen möchte ich gern an jüngere Frauen weitergeben und sie auf ihrem Weg unterstützen. Beim Netzwerktag habe ich mich vorgestellt – und direkt zwei Interessentinnen kennengelernt, die das Gespräch mit mir gesucht haben.

Das Eis ist gebrochen

Der wichtigste Moment dieses Tages war vielleicht eine ganz einfache Erkenntnis:

Ich kann nicht mehr sagen: „Ich kann nicht frei vor Menschen sprechen.“

Ich kann es.

Und das war erst der Anfang.

Wie es weitergeht

Ich möchte weiter üben, Gelegenheiten suchen und daran wachsen.

Vielleicht mit einer eigenen Session auf einem BarCamp.
Vielleicht mit weiteren Vorträgen oder Panels.

Gestern bin ich ein Stück gewachsen – und dieses Gefühl möchte ich mir gut merken. Damit ich es vor einem nächsten Auftritt wieder abrufen kann.

Und genau dafür bin ich #FrauenStärken #WOL sehr dankbar:
für den Raum, sich zu entwickeln, für die gegenseitige Unterstützung und für den Mut, Dinge auszuprobieren, die man sich vorher vielleicht nicht zugetraut hätte.

Manchmal braucht es nur einen kleinen Schritt aus der Komfortzone.

Und plötzlich öffnen sich neue Türen.


Wer schreibt hier?

Ich bin Kerstin Salvador, zertifizierte freie Lektorin ADM (Akademie der Medien) und mit meinem Lektorat Salvador seit 2011 selbstständig.

Als Lektorin kümmere ich mich darum, Fach- und Sachbüchern den letzten Schliff zu verleihen, damit sie gut lesbar sind und sich darin keine Schreibfehler als Aufmerksamkeitsvampire verstecken.

Ich kenne übrigens auch die andere Seite des Schreibtisches: Als Autorin schreibe ich Lehrwerke für Deutsch als Fremdsprache und übersetze auch aus dem Italienischen. Leseratte war ich schon als Kind und habe deshalb gleich nach der Schule Buchhändlerin gelernt.

Du suchst eine Lektorin, die dich bei deinem Buch unterstützt? Hier erfährst du mehr zu meiner Arbeitsweise und meinem Angebot:

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