Neulich wurde ich von einer treuen Likerin meiner Beiträge auf Instagram gefragt, was eigentlich „Link in Bio“ bedeutet. Eine sehr gute Frage, die ich hier gerne beantworte. Denn ich möchte ja schließlich, dass meine Blogbeiträge auch gelesen werden und nicht nur der kurze Teasertext auf Instagram.

Auch mir war lange Zeit nicht klar, was diese Bio sein soll und wo ich die finde. Selbsterklärend ist das jedenfalls nicht.

Sobald ich einen Blogartikel veröffentlicht habe, teile ich ihn in den sozialen Medien. Das mache ich je nach Portal in unterschiedlichen Formaten.

Linkpost auf Facebook und LinkedIn

Auf Facebook gibt es die Möglichkeit eines Linkposts. Dabei kopiere ich die URL (die Adresse meines Blogartikels aus dem Suchschlitz) gleich in das Feld „Beitrag erstellen“. Dann passiert Folgendes: Facebook zieht sich den Artikel samt Beitragsbild und Einleitungstext sehr prominent in den Beitrag. Ich schreibe noch etwas Text dazu, versehe ihn mit Hashtags und fertig. Beim Klick auf das Bild öffnet sich dann gleich der komplette Blogartikel und die Leser*innen gelangen direkt auf meinen Blog. Perfekt!

Bei LinkedIn funktioniert das ähnlich. Auch hier kann ich meinen Blogartikel gleich als Linkpost anlegen. Der Beitrag erscheint wieder direkt anklickbar, mit Beitragsbild und dem ersten Absatz.

Link im ersten Kommentar

Manchmal kommt es beim Linkpost allerdings vor, dass das Bild nicht im richtigen Format angezeigt und unschön abgeschnitten wird. In diesem Fall poste ich einfach nur das Beitragsbild aus dem Artikel im passenden Format, kopiere einen Auszug aus dem Blogartikel in das Textfeld und verweise darauf, dass ich den Artikel im ersten Kommentar verlinke. So gelangt die interessierte Leserin oder der interessierte Leser ebenfalls schnell zu meinem Blogartikel.

Meist variiere ich dann noch, welche Beiträge ich auf meinem Facebook-Profil und welche ich auf meiner beruflichen Facebookseite poste. Je nachdem, wo es thematisch besser hinpasst.

Verlinken auf Instagram

Bei Instagram sind keine Verlinkungen möglich, denn die Leser*innen sollen möglichst lange auf Instagram bleiben und nicht auf eine andere Seite weitergeleitet werden. Hier muss ich ein bisschen herumtricksen, um meinen Blogartikel zu verlinken. Ich erstelle meinen Beitrag auf Instagram mit Foto, Karussell-Post oder Reel und schreibe einen Text dazu, die sogenannte Caption. Der Text darf 2.200 Zeichen lang sein. Das reicht nicht für den kompletten Blogartikel. Deshalb teasere ich meinen Blogartikel nur kurz an und verweise auf den „Link in der Bio“. Und den findest du so:

Dieses Textfeld im Instagram-Profil ist die „Bio“

Im Instagram Profil findest du unter dem Profilbild ein paar Textzeilen. Das ist die sogenannte Bio. Hier kannst du schreiben, wer du bist, was du machst, was dein Angebot ist und worum es in deinen Intagram-Posts thematisch geht. Und es gibt die Möglichkeit, einen Link zu platzieren. Zum Beispiel auf deine Website. Wenn ich schreibe „Link in der Bio“, dann ist dieser Link gemeint.

Hier ist der Link in der Bio
Und hier ist der „Link in der Bio“

Linksammlung über den Linktree

Da ich aber regelmäßig auf meine Blogartikel hinweisen möchte, reicht mir der eine Link nicht. Dafür gibt es einen Linktree, in dem ich alle meine Blogartikel verlinken kann. Die neuesten immer ganz oben, direkt unter der Website. Hier könnte ich auch Videos, Podcast-Beiträge oder anderes verlinken.

Das ist ein Linktree
Das ist ein Linktree

Ich freue mich, wenn du meine Insta-Posts nicht nur likst, sondern auch die Blogartikel dazu liest. Probiere es gleich mal aus! Viel Spaß beim Lesen! Und schreib mir gerne, wenn du Fragen hast.





4 Antworten

  1. Liebe Kerstin,
    das hast du gut erklärt. Ich finde die Bezeichnung „Link in Bio“ auch ziemlich unglücklich. Ich denke, es wurde einfach aus dem Englischen übernommen.
    Ich schreibe meist „den Link findest auf auf meinem Profil“. Das ist etwas klarer.

    Zum Linktree: diese App ist leider nicht DSGVO-konform. Wenn man eine eigene Website hat, kann man auch dort eine Seite mit allen Links anlegen, die allerdings nicht im regulären Menü erscheint.

    Viele Grüße, Sonja

    1. Liebe Sonja,
      vielen Dank für deine sehr guten Hinweise. Ich werde es künftig auch einfach anders benennen und auf den Link in meinem Profil verweisen.
      Dass der Linktree nicht DSGVO-konform ist, wusste ich nicht. Ich dachte, es sei nur wichtig, dass Impressum/Datenschutz sofort anklickbar ist. Darauf achte ich immer. Also eine Seite mit allen Links auf der Website anlegen. Danke!
      Liebe Grüße
      Kerstin

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