Der Monat Mai stand mit zwei Challenges und einem Festival im richtigen Leben ganz im Zeichen des Netzwerkens. Kaum war ich von Corona genesen, habe ich mich gleich zunächst ins virtuelle Getümmel gestürzt und an der #netzwerkparty22 von Anne Häusler und an #boomboomblog2022 von meiner Blogmentorin Judith teilgenommen. Ich liebe die Dynamik von Challenges und bin in dieser Zeit immer völlig high. Und außerdem habe ich Ende Mai mit meinem Chor an einem Chorfestival in Bremen teilgenommen und mit vielen anderen Chören zusammen gesungen.

Singen, eines der gefährlichsten Hobbys

Beim Chorwochenende Ende April, bei dem wir in einem recht engen Raum gesungen haben, haben sich zwanzig Mitsänger:innen durch tanzende Aerosole infiziert. Mich hat es trotz dreifacher Impfung recht stark erwischt. Zehn Tage war ich insgesamt positiv und fühlte mich sehr elend. Arbeiten musste ich trotzdem, um pünktlich einen Auftrag abzuschließen. Als die schlimmsten Symptome abgeklungen waren, habe ich es irgendwie hingekriegt.

Frau krank im Bett mit Corona
Anfang Mai hatte es mich dann auch erwischt

Fünf Blogartikel geschrieben

Im Mai habe ich fünf Blogartikel geschrieben. Dieser Monatsrückblick ist mein sechster:

Titelbilder von Blogartikeln
Fünf Blogartikel habe ich im Mai veröffentlicht

Außerdem habe ich ein Reel gepostet, als die Belegexemplare meines Deutsch-Schulbuchs, an dem ich seit Oktober zusammen mit meiner italienischen Kollegin Silvana Brusati geschrieben habe, eingetroffen sind. Es ist immer ein ganz besonderer Moment, nach so langer Zeit dann endlich das fertige Buch in den Händen zu halten.

#netzwerkparty22

Vom 9.–15. Mai habe ich an Anne Häuslers Challenge #netzwerkparty22 teilgenommen, bei der es um Sichtbarkeit und ums Netzwerken in den Sozialen Medien ging. Eine Woche lang habe ich über Instagram jeden Tag gepostet, viele andere Beiträge gelesen, kommentiert und mich fleißig vernetzt. Schon im letzten Jahr habe ich an #Meet the Blogger de 21 mit großer Begeisterung teilgenommen und darüber viele inspirierende Frauen kennengelernt, denen ich jetzt folge.

Für jeden Tag gab es ein anderes Thema, über das wir ausgiebig posten konnten. Das waren ganz offene Themen wie Vorstellung, Werte, Lernen, Inspiration, Erfolg, Aktuelles aus dem eigenen Business, Austausch & Community, die jede ganz individuell behandeln konnte. Ich fand es sehr spannend zu sehen, auf welch unterschiedliche Art die Teilnehmerinnen diese Themen umgesetzt haben. Täglich beeindruckende Lektüren und viel Austausch dazu.

Mein Post für Tag 5 der Challenge #netzwerkparty22 von Anne Häusler

LinkedIn-Account endlich reaktiviert

Die Challenge #netzwerkparty22 habe ich gleich zum Anlass genommen, meinen eingeschlafenen LinkedIn-Account zu reaktivieren. Den Account habe ich zwar schon seit 2013 und habe in früheren Angestelltenverhältnissen darüber Kontakte gepflegt, allerdings nicht aktiv betrieben. Ich habe mich nie getraut, dort etwas zu veröffentlichen. Mindset? Sind meine Beiträge seriös genug? Bieten sie ausreichend Mehrwert? Keine Ahnung, weshalb meine Hürden, bei LinkedIn sichtbar zu werden und regelmäßig Artikel zu posten, so groß sind. Schließlich hält sich meine Zielgruppe mit großer Wahrscheinlichkeit hier auf und ich habe die Chance, mich inhaltlich klar zu positionieren. Jedenfalls habe ich die Challenge genutzt, um mich auch hier auf LinkedIn mit den neuen Kontakten zu vernetzen und Beiträge zu veröffentlichen. Ich freue mich, wenn auch du mir folgst!

Interview zum Thema Lebensmitte

Beim gemeinsamen Co-Blogging in der The Content Society kam vor ein paar Wochen das Thema Lebensmitte auf, das meine Blog-Kollegin Korina als Coach behandelt und worüber wir uns sehr offen austauschten. Sie hat mich gefragt, ob sie mich dazu interviewen darf. Also begann ich, mir darüber Gedanken zu machen, was Lebensmitte für mich bedeutet. Bis zu meinem 50. Geburtstag hat das Thema jedenfalls für mich noch überhaupt keine Rolle gespielt. Älter wurden ja schließlich nur die anderen, ich selber wähnte mich in ewiger Jugend und vom Älterwerden nicht betroffen. Das ging dann erst nach meinem 50. Geburtstag los. Mehr möchte ich hier gar nicht vorwegnehmen, sondern dann hier auf Korinas Blogartikel und das Live verlinken, sobald sie ihn veröffentlicht hat.

Pusteblumen sind auch in ihrer Lebensmitte, bevor sie nochmal losfliegen

#BoomBoomBlog2022

Vom 23. bis 29. Mai gab es schon wieder eine Challenge. Diesmal von meiner Blogmentorin Judith: #BoomBoomBlog2022. Sie richtet sich vor allem an diejenigen, die bisher noch nicht gebloggt haben, um gemeinsam mit circa 1.500 anderen auf den Veröffentlichen-Button zu drücken. Ich bin begeistert von Judiths Ansatz einer dynamischen Bloggerin, die es mit ihrer sprudelnden Energie schafft, dass die Teilnehmerinnen ihre Hürden und Mindfucks überwinden, den Prozess des Schreibens mit Storydoing in den sozialen Medien begleiten, dabei eine unglaubliche Gruppendynamik aufbauen, die ganze Technik drumherum fast nebenbei lernen, bis am Ende tatsächlich die die meisten ihren Blogartikel auch veröffentlichen.

Das gemeinsame Thema war „Wie ich wurde, was ich bin.“ Da ich ab Donnerstag zu einem Chorfestival nach Bremen gefahren bin, habe ich meinen Artikel vorher geschrieben und schon am Mittwoch veröffentlicht, um wenigstens drei Tage lang den Challenge-Flow mitzunehmen. Hier kannst du lesen, wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zur Rechtschreibtrainerin.

Beim täglichen Live mit Judith beim #BoomBoomBlog2022

Nordakkord-Chorfestival in Bremen

Ende Mai habe ich mit meinem Chor, den QuerChorallen, beim queeren Chorfestival Nordakkord in Bremen teilgenommen. 20 schwul-lesbische Chöre haben sich vom 26. bis 29. Mai in Bremen zu Workshops, gemeinsamem Singen in der Bremer Altstadt, Konzerten auf großer Bühne im Metropol-Theater und natürlich zum ausgiebigen Tanzen auf der Party getroffen. Singen verbindet und in queerer Comunity ist es nochmal so schön. Zum Abschluss der Stadtrallye durfte der legendäre Handtaschen-Weitwurf auch nicht fehlen. Unser Chor wurde von einem Kamerateam vom NDR begleitet und war im Fernsehen zu sehen. Whoop whoop!!

Auftritt von einem Chor auf großer Bühne
Die QuerChorallen beim Nordakkord-Chorfestival in Bremen

Kurzurlaub am Meer

Nach den trubeligen und aufregenden Tagen beim Bremer Nordakkord haben die Liebste und ich noch ein paar freie Tage drangehängt. Schließlich hatten wir am 20. Mai Hochzeitstag und es war ihr Geburtstagswochenende. So haben wir einen Zwischenstopp mit Familienbesuch in Oldenburg, einen Ausflug an die Nordsee und Kunstschau in Worpswede eingelegt, bevor es wieder zurück nach Berlin ging.

Kurzurlaub am Meer und in Worpswede

Ausblick auf den Juni

Im Juni plane ich einen Workation-Aufenthalt bei meinem Blog-Buddy Romy im Weinviertel bei Wien. Wöchentlich treffen wir uns auf Zoom und tauschen uns nicht nur über Blog- und Businessthemen, sondern auch viel über Privates aus. Nun ist es an der Zeit, dass wir uns auch im richtigen Leben kennenlernen. Das verbinden wir mit einer Auszeit zum mobilen Arbeiten. Romy zieht es in die Steiermark und ich hüte so lange ihr Häuschen mit dem wunderschönen Garten und arbeite in vertrauter Cyanotypie-Kulisse, die ich so gut von unseren Zoom-Meetings kenne. Überhaupt fühle ich mich durch ihre Blogartikel, in denen sie als Naturvermittlerin und Cyanotypiekünstlerin viel aus ihrer häuslichen Umgebung bloggt, schon ein bisschen heimisch.

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