Frau mit rotem Schal lacht vor bunter Wand
Mein Januar 2022 (Foto: Philine Bach)

Der Januar ging ganz schön knackig los mit vielen Projekten und kaum Zeit zum Durchschnaufen. Schwungvoll habe ich mich mit Judith Peters und ihrer Content Society ins Blogabenteuer gestürzt, um das Bloggen zu lernen. Ich liebe ihre Dynamik und nehme viel von ihrer Energie und ihrem Wissen mit. Dieser ist schon mein sechster Blogartikel!

Mein erster Monat als Bloggerin

Im Januar bin ich ganz frisch in die Content Society gestartet – ein Jahres-Blogkurs von Judith Peters mit einer wunderbaren Community. Wir haben uns das Ziel gesetzt, in diesem Jahr 52 Blogartikel zu schreiben – jede Woche einen. Bisher habe ich das auch geschafft (s. u.). In dieser Gruppe von Bloggerinnen zu schreiben ist sehr kraftvoll und es motiviert ungemein, auch wirklich dabei zu bleiben. Die wortgewaltige Judith ist so inspirierend und es macht einfach Spaß, sich von ihrer unglaublichen Energie anstecken zu lassen. Hier lernen wir das Bloggen von Grund auf und bekommen viele Tipps und Tricks dazu. Wir kommentieren gegenseitig unsere Artikel und zeigen uns Verbesserungsvorschläge auf, um auch Lernfortschritte zu sehen. Dazu gehört auch der ganze Technik-Hokus-Pokus mit WordPress, SEO & Co.

Bisher habe ich neben meinem Jahresrückblick im Dezember (mein allererster Blogartikel!!) schon vier weitere Blogartikel geschrieben:

Mein Motto für das Jahr 2022: Ab jetzt mit gelöster Handbremse!

Mein Motto für 2022

Dieses Motto habe ich mir für das Jahr 2022 gewählt, damit mich nichts mehr ausbremst von meinen Vorhaben. Denn im letzten Jahr habe ich mich wie eine Rakete gefühlt, die zwar voller Elan und mit einem klaren Ziel vor Augen gestartet ist, aber vor dem Start vergessen hat, die Handbremse zu lösen. Verdammte Axt!

12 von 12 im Januar 2022

Frau im roten Pulli lacht
12 von 12 im Januar 2022

Als zweiten Blogartikel in diesem Jahr habe ich ein sympathisches Format ausprobiert, bei dem es darum geht, den 12. eines Monats in zwölf Bildern festzuhalten und mit sehr wenig Text zu beschreiben. Gepflegt wird diese Blogger:innen-Tradition von Caroline von Draußen nur Kännchen und viele Blogger:innen verfassen Monat für Monat einen 12-von-12-Blogartikel und vernetzen sich darüber.

Was sich 2022 in meinem Business verändert

Frau mit schwarzer Winterjacke und rotem Schal auf einer Brücke
Was sich in meinem Business 2022 verändert

In meinem dritten Blogpost habe ich beschrieben, was sich in diesem Jahr alles in meinem Business ändern wird. Das schriftliche Festhalten und öffentliche Publizieren bewirkt, dass man die eigenen Vorhaben dann auch umsetzt und dass gute Vorsätze nicht schon in der dritten Januarwoche verpuffen.

Meine Bucket List oder auch Löffelliste: Was ich in meinem Leben noch alles erleben möchte

Laptop auf Tisch in den Bergen mit Blick aufs Meer
Der Traum vom mobilen Arbeiten

Mein vierter Blogartikel war eine Löffelliste mit Dingen, die ich in meinem Leben noch erreichen will, bevor ich „den Löffel abgebe“. Inspiriert nach dem Film „The Bucket List“, 2007 mit Jack Nicholson und Morgen Freeman.

Mein Monatsrückblick Januar: ein prallvoller Monat

Und dieser hier ist schon mein sechster Blogartikel, den ich schreibe. Wofür war ich dankbar im Januar? Was stand alles an und was habe ich geschafft? Und welche Pläne manifestiere ich für den Februar?

Hey, schon sechs Blogartikel fertig – damit besiege ich nun endlich diese fiese kleine Stimme in mir, die mir sagt „Ich kann nicht schreiben“ und lehre mich selbst eines Besseren. Denn Übung macht bekanntlich die Meisterin. Kann ich doch! Ätsch! Dieser Mindfuck war tatsächlich all die Jahre ganz tief in mir, obwohl ich als Lektorin doch Sprachexpertin bin und als Autorin von Lehrwerken für Deutsch schon so viele Bücher und Zeitschriften geschrieben habe. Aber es wird immer besser, das Schreiben fällt mir immer leichter und macht mir viel Spaß.

An meinem Sprachkurs Deutsch geschrieben

Außer Lektorin bin ich ja auch noch Autorin und schreibe seit elf Jahren für einen Verlag in Italien Lehrwerke für Deutsch als Fremdsprache. Jeden Monat schreibe ich zwei Zeitschriften zum Deutschlernen mit Artikeln zu Land und Leuten, besonderen Events, Sprachtipps, Rätseln und vielem mehr. Dazu Lektüren mit Geschichten aber auch Deutschbücher für den Unterricht. Kursbuch und Arbeitsbuch, mit denen die Schüler:innen in der Schule Deutsch lernen. Eingesetzt werden diese Bücher in vielen Ländern, in denen Deutsch in der Schule unterrichtet wird. Die Konversation mit dem Verlag erfolgt auf Italienisch.

Frau am Schreibtisch mit Laptop vor einer roten Wand
Ich schreibe an meinem Buch

In diesem Monat habe ich die Kapitel 7 bis 9 geschrieben. Dieses zweibändige Lehrwerk (Kurs- und Arbeitsbuch) schreibe ich gemeinsam mit meiner Kollegin Silvana. Ich bin unter anderem für den Einstiegsdialog „Hören und Lesen“ mit Übungen dazu und Phonetik zuständig. Das ist immer ganz schön kniffelig, denn der Dialog soll kurzweilig sein, Schüler:innen im Alter von 11–14 Jahren interessieren, das Sprachniveau berücksichtigen und schon die Grammatikthemen, die in diesem Kapitel behandelt werden berücksichtigen. Die eierlegende Wollmilchsau also. Dazu drei Seiten Grammatikübungen und Landeskunde, gerne mit kritischen Texten zu Umweltthemen und einer abschließenden Seite, was die Kids jetzt alles können.

Gar nicht so einfach, sich die Themen und Texte zu den Artikeln und Übungen jede Woche auszudenken. Und parallel dazu kommen aus dem Verlag die Revisionen der Kapitel, die wir schon abgegeben haben zur Kontrolle und Überarbeitung. Manchmal weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Das aktuelle Kapitel schreiben und gleichzeitig auf die Anmerkungen der Redakteurin aus dem Verlag eingehen. Der Terminplan ist sehr sportlich und wir sollen pro Woche ein Kapitel für je Kurs- und Arbeitsbuch schaffen. Ein bisschen hängen wir hinterher, denn das Gras wächst bekanntlich nicht schneller, wenn man daran zieht. Aber wir liegen gut in der Zeit und nur noch drei Kapitel liegen vor uns. Das Ende ist also absehbar.

Externes Projektmanagement für einen Fachverlag

Und wenn dieses Deutschbuch nicht schon genügend Arbeit wäre, habe ich noch ein weiteres großes Projekt, das mich über einen längeren Zeitraum begleitet: Ich übernehme für einen Fachverlag das externe Projektmanagement und betreue ein Buch vom Manuskript durch alle Phasen bis zum fertigen Buch.

Hände tippen auf Tastatur
Viele Stunden vorm Laptop zugebracht

In diesem Fall sind es drei Autorinnen, die ihre Manuskriptteile für dieses Fachbuch geschrieben haben. Diese müssen zu einem Gesamtmanuskript zusammengefügt werden, es muss lektoriert und gesetzt werden, es kommen Bilder und Tabellen hinzu und alles muss zwischen dem Lektorat im Verlag, den Autorinnen, dem Hersteller, der Bildbeschaffungsstelle und dem Satzbüro koordiniert werden. Es folgen mehrere Korrekturschleifen, bis alle Unklarheiten geklärt und alle Korrekturen eingearbeitet sind. Rückfragen müssen geklärt und vor allem: der Terminplan muss eingehalten werden. Es ist wie jonglieren, kein Ball darf herunterfallen und die Qualität muss natürlich sehr gut sein.

Was im Januar sonst noch so los war

Montags treffe ich mich immer mit meiner Accountability-Partnerin Susanne und freitags mit meiner wunderbaren Mastermindgruppe mit Philine, Janine und Elly.

Ich habe regelmäßig auf Instagram und Facebook gepostet und Karussell-Posts und Storys erstellt. Dabei unterstützt mich meine VA Janine bei der grafischen Umsetzung, denn ich kriege das nicht so schön hin wie sie. Dafür lektoriere ich ihre Texte – ein perfektes Win-Win.

Meine Steuererklärung habe ich für mich und meine Frau vorbereitet, und an unsere Steuerberaterin übergeben. Puh! Bin immer froh, wenn das geschafft ist.

Dreimal pro Woche mache ich morgens früh mit meinen sehr netten Nachbarschafts-Sportbuddys HIIT im Park und wir treiben uns gegenseitig an, alles zu geben mit Burbees & Co.

Jeden Mittwoch freue ich mich, mit meinem Chor zu singen – auch wenn mir das in der aktuellen Situation mit diesem fiesen Virus nicht ganz geheuer ist und ich mich manchmal auch per Zoom dazuschalte.

Wir haben meinen Mastermind-Buddy Philine und ihre sehr nette Mitbewohnerin in Brandenburg besucht und waren zusammen spazieren. Das war ein super schöner Nachmittag.

Vier Frauen draußen im Wald
Besuch bei Philine (Foto: Philine Bach)

Wir haben unsere sehr netten Nachbarn mit ihrer entzückenden dreijährigen Tochter verabschiedet, die heute ausziehen. Zum Glück nicht weit weg, aber sie werden uns fehlen.

In Feli Walters Manifestierworkshop habe ich meinen Januar reflektiert und den Februar manifestiert. Das war sehr kraftvoll. Sie bietet ihren Monatsmanifestierworkshop übrigens jeden letzten Sonntag im Monat an.

Ausblick auf den Februar

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