Zuschauerrang in der Oper

Heute ist der 12. Juni. Zeit für ein 12 von 12. Du kennst das sicher schon: Das ist ein beliebtes Blogformat, bei dem Hunderte Blogger*innen den 12. Tag eines Monats in Bildern dokumentieren, um den Alltag an diesem einen Tag festzuhalten. Auf dem Blog Draußen nur Kännchen von Caro gibt es dazu eine Blogparade. Schau mal vorbei, wie andere diesen Tag erleben. Mein Highlight des Tages war ein Besuch in der Komischen Oper, aber auch sonst war es ein sehr schöner und entspannter Sonntag.

Handy mit Kartenausschnitt der Route einer Fahrraddemo.
Eigentlich wollten wir heute zum Baden an einen See fahren. Aber heute ist die große Sternfahrt in Berlin und alle Straßen sind blockiert. Wir kuscheln noch was im Bett und überlegen uns ein Alternativprogramm.
Bepflanzter Balkon
Nach dem Aufstehen gehe ich immer gleich raus auf den Balkon und begrüße die Pflanzen.
Gedeckter Frühstückstisch
Heute gibt es ein ausgiebiges Frühstück auf dem Balkon. Es ist schließlich Sonntag.
Fahrraddemo führt über eine Kreuzung
Unten vorm Haus hören wir fröhliches Fahrradgeklingel. Die Fahrrademo der Sternfahrt führt unter der U-Bahn durch – die hier überirdisch ist. Ich bin schon ein paarmal mitgeradelt, aber heute ist uns nach einem ruhigeren Programm.
Kleider eingeschweißt in Plastikfolie
Ich entpacke meine eingeschweißten Sommerkleider aus dem Winterschlaf. Heute Abend gehen wir in die Komische Oper und ich muss mal schauen, was ich anziehe. Ich freue mich schon!
U-Bahn Haltestelle Mohrenstraße in Berlin
Wir steigen an der Haltestelle Mohrenstraße aus, die für viel Diskussion sorgt. Ist der Name rassistisch und zeugt vom deutschen Kolonialismus? Hier heißt sie Möhrenstraße und erinnert an Gemüse.
Brandenburger Tor mit Quadriga
Vor dem Opernbesuch schlendern wir noch zum Brandenburger Tor und essen ein Eis.
Gedenken an den Krieg in der Ukraine
Unterwegs wird an das Kriegsgeschehen in der Ukraine, aber auch in Syrien gedacht.
Die Komische Oper in Berlin von Außen
Heute Abend Besuch in der Komischen Oper mit Barrie Kosky’s All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue.
lachende Frau mit einem bunten Schal
Meine Frau trägt stolz ihren neuen Schal, den die wunderbare italienische Künstlerin Stefania Morgante für sie entworfen hat. Ein Gesamtkunstwerk aus einem Selbstporträt von Nadja, einer Fotografie von Philine Bach und der künstlerischen Adaption und Umsetzung von Stefania. Hier gibt es noch ein Interview dazu.
Zuschauerraum in der Komischen Oper
Ich bin heute zum ersten Mal in der Komischen Oper und genieße die Atmosphäre sehr. Nach der langen Pandemie endlich wieder mehr Kultur. Das hat so sehr gefehlt.
drei Besucherinnen der Oper auf ihren Plätzen
Zusammen mit Nadjas Mama und Kolleg*innen aus meinem Chor genießen wir einen sehr schönen Abend und gehen danach ganz beseelt nach Hause.

Hier kannst du schauen, wie mein 12. des Monats im Mai, April, März, Februar und im Januar 2022 waren.

6 Antworten

  1. Was für ein schöner Einblick, liebe Kerstin. Die „Komische Oper“ muss ich mal googeln. Im Moment kann ich mir darunter noch nichts vorstellen.

    Guten Start in die Woche!
    Marita

  2. So ein toller Tag, liebe Kerstin! Ich liebe deinen Balkon und die wunderschönen Pflanzen. Und die Oper schaut einfach grandios aus.
    LG – Uli
    PS.: In Wien (und auch in Krems) gibt es eine Mohrenapotheke und soweit ich von Wien weiß, Bestrebungen, diese umzubenennen. Offenbar war der Name aber im Mittelalter positiv besetzt: „Wirksame Heilmittel kamen aus Afrika und dem Orient. Zu dieser Zeit wurden viele Apotheken mit Namen wie „Mohren-“ benannt. Dies galt als Wertschätzung für die Heilkundigen und ihre Medizin.“

  3. Hallo Bloggerkollegin aus dem gemeinsamen Berlin! Wie schön, von deinem komplett anderen Programm als wir erlebt haben zu lesen! Ja, die Sternfahrt haben wir links liegen gelassen und sind mit der S- und U-Bahn zum Umweltfestival am Brandenburger Tor gefahren. Deine Bilder gefallen mir sehr und einen Abend in der Komischen Oper zu verbringen ist kaum zu toppen! Danke schön für deinen schönen Einblick in deinen 12 Juni!

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