Hände auf Laptop am Schreibtisch

Bist du eine dynamische Bloggerin oder schreibst du für dein Business viele Texte? Dann passiert es dir sicherlich auch, dass sich in deinen eigenen Texten Tipp- und Rechtschreibfehler einschleichen, obwohl du sie doch extra nochmal gründlich gelesen hast. Verflixt!

Das ist ganz normal, denn unser Hirn konzentriert sich bei den eigenen Texten auf den Inhalt und nicht auf die Buchstabenfolge, die da steht. Schließlich kennen wir ja den Inhalt und das Auge scannt nur nochmal den Text. Blöd, wenn wir dann nicht sehen, wenn sich doch mal ein Felher eingeschlichen hat.

Rechtschreibkorrekturprogramme – wie beispielsweise Language Tool (keine bezahlte Werbung!) – sind super, können aus Bcuhtsaebnaslat aber auch nicht das gemeinte Wort erraten. Deshalb sollten wir uns nicht blind auf sie verlassen, sondern selber noch einmal kritisch über unseren Text schauen, bevor wir ihn veröffentlichen. Doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser.

Ich verrate dir hier ein paar Tricks, wie du dein Auge überlisten kannst, um dich nicht vom Inhalt ablenken zu lassen, sondern die Buchstaben und Wörter wirklich zu sehen, die da stehen.

5 Tipps zum Korrekturlesen deiner eigenen Texte

1. Druck dir den Text aus und lies ihn auf Papier. Das Lesen am Bildschirm ermüdet die Augen. Auf dem Ausdruck hast du einen anderen Blick auf den Text. Du kannst auch die Schrift oder Schriftgröße verändern.

2. Verändere den Ort und leg dich mit dem Ausdruck aufs Sofa oder setz dich an den Küchentisch. Damit schaffst du etwas Distanz zu deinem Text und du liest ihn gleich ganz anders.

3. Ein cooler und ziemlich wirksamer Trick ist das Rückwärtslesen: Lies deinen Text Wort für Wort rückwärts. Dabei löst du dich vom Inhalt und liest wirklich nur das Wort, das da steht.

4. Ich empfehle, den Text über Nacht liegenzulassen und ihn am nächsten Tag nochmal mit frischem Blick zu lesen. Dabei können wir an Formulierungen feilen und Tippfehler fallen uns besser auf.

5. Lies deinen Text laut und lies ihn mehrfach. Konzentriere sich bei jedem Durchgang auf einen anderen Aspekt: zum Beispiel Rechtschreibung, Überschriften, Layout, Zeichensetzung, Silbentrennung etc.

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir, Fehler in deinen eigenen Texten zu entdecken und zu korrigieren.

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Foto von Philine Bach.

7 Antworten

  1. Danke Kerstin – das laut vorlesen habe ich schon praktiziert und manchmal schlafe ich auch nochmal eine Nacht drüber. Das mit dem Rückwärtslesen werde ich gleich ausprobieren. Aber ausdrucken mag ich meine Texte nicht – dafür bin ich zu sehr Schwäbin und spare mir das Papier. Viele Grüße aus Südfrankreich

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